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Mit dieser Datums-Funktion haben wir die Möglichkeit einen Arbeitstag, welcher in der Zukunft oder in der Vergangenheit liegt, zu errechnen. Was bedeutet das? Nehmen wir einmal an, dass Ihr einem Kunden zusichert, dass er seine Ware innerhalb von 5 Werktagen bekommt. Um das genaue Datum zu bestimmen soll Excel die Wochentage und die Feiertage auslassen. Wir wollen also auf ein Datum 5 Tage aufrechnen, welches dann nicht zu einem Wochenende gehört und auch kein Feiertag ist. Wie gehen wir hier vor? Als erstes wollen wir uns einmal die Formel verdeutlichen. Diese lautet: =ARBEITSTAG(Startdatum;Tage_die_aufgerechnet_werden;Tage_die_ausgelassen_werden) wobei Excel mit der Funktion ARBEITSTAG bereits keine Wochenenden berücksichtigt. Darum brauchen wir uns also nicht zu kümmern.  Diese Funktion ist ansonsten gar nicht so schwer zu verstehen. Das „Startdatum“ wäre an dieser Stelle das Datum an dem Ihr die Bestellung bekommen habt. Tragt somit einmal in die Zelle A1 den 16.05.2007 ein. Die „Tage welche aufgerechnet werden sollen“ wären in unserem Fall die 5 Arbeitstage, welche wir dem Kunden zugesichert haben. Solltet Ihr keine Feiertage berücksichtigen wollen, wäre unsere Aufgabe auch schon erledigt. Die Formel würde jetzt =ARBEITSTAG(A1;5) lauten. Zu Vervollständigung wäre hier nur anzufügen, wenn wir beispielsweise 5 Tage abrechnen wollen, so würde die 5 mit negativen Vorzeichen eingegeben werden müssen. Wollen wir jetzt aber auch noch die Feiertage mit in dieser Formel berücksichtigen, so haben wir 3 Möglichkeiten dieses umzusetzen. Fangen wir einmal mit einer etwas unkonventionellen Möglichkeit an. Ich selber würde so nie arbeiten, aber man sollte zumindest einmal davon gehört haben. Jedes Datum besteht ja nur aus einer umformatierten Zahl. Wir müssten jetzt hergehen und uns die Feiertage, welche uns interessieren, in Zellen schreiben und die Zellen wieder als Zahl oder Standard formatieren. Erst jetzt würden wir sehen was wir eintragen müssen. Für unser Beispiel habe ich das aber einmal gemacht. Wir setzen den 01.05.2007 und den 17.05.2007 als Feiertage ein. Als Zahl wäre das die 39203 und die 39219. Diese Zahlen müssen wir in unsere Formel integrieren. Dafür setzen wir hinter die „Tage welche aufgerechnet werden sollen“ ein Semikolon und setzen dann eine geschweifte Klammer. Diese erhaltet Ihr wenn Ihr die AltGr-Taste auf Eurer Tastatur zusammen mit der 7 drückt. Nun tragt Ihr unsere 2 Zahlen, wiederum mit einem Semikolon getrennt, ein. Zum Schluss betätigen wir AltGr + 0. Damit schließen wir die geschweifte Klammer. Wenn Ihr alles richtig gemacht habt sieht unsere Formel nun so aus: =ARBEITSTAG(A1;5;{39203;39219}). Cleverer fände ich die zweite Möglichkeit. Man kann sich die Umwandlung der Tage in eine Zahl auch ersparen indem man direkt das Datum in die Formel einfügt. Hier ist darauf zu achten, dass diese Daten in Textklammern stehen. Unsere Formel sähe dann so aus: =ARBEITSTAG(A1;5;{"01.05.2007";"17.05.2007"}) Ich habe ja geschrieben, dass es 3 Möglichkeiten gibt. Die dritte Möglichkeit besteht darin alle Feiertage eines Jahres in einen Bereich der Tabelle zu schreiben und diesem Bereich einen Namen zu geben. Wie das geht, lest Ihr im Kapitel Name definieren diese Textsammlung. Gebt diesem Bereich den Namen Feiertage. Nun tragen wir diesen Bereichsnamen in unsere Formel ein: =ARBEITSTAG(A1;5;Feiertage) Was bringt die Definition eines Namens für Vorteile? Das ist ganz einfach. So braucht Ihr im nächsten Jahr nicht die Formeln zu ändern. Ihr tragt nur in den Bereich, welchen Ihr für Eure Feiertage definiert habt, die neuen Feiertage ein. Wie man diese automatisch für das jeweils aktuelle Jahr ermittelt, erfahrt Ihr in der Textsammlung unter dem Titel „Ermittlung von Feiertagen“ Die Formel übernimmt diese dann automatisch. Hinweis: Für diese Funktion müsst Ihr das Analyse Add-In eingeschaltet haben. Um dieses zu aktivieren muss man in der Menüleiste unter den Punkt Extras gehen und Add-Ins auswählen. Nun setzt man einen Halen bei Analyse Funktionen.
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